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Allgemeine Informationen
 
 
(Stand 04.12.2019)
 
 
Nielsen Ratings: Platz 14 (von 85) der TV-Serien-Hitliste.
 

Der Vorläufer von "Falcon Crest" mit dem Titel "The Vintage Years" - geschrieben von EARL HAMNER - wurde im Frühjahr 1981 als einstündiger Pilotfilm gedreht, jedoch nie ausgestrahlt. Nähere Informationen sind hier zu finden.

 
Hauptdrehort der Serie war das Weingut Spring Mountain in St. Helena, CA. Neben den Außenaufnahmen auf dem Weingut wurden bereits für den Pilotfilm die Innenaufnahmen im Erdgeschoss des viktorianischen Herrenhauses (Villa Miravalle) gedreht. Die damaligen Eigentümer, MICHAEL und SUSAN ROBBINS, verboten jedoch weitere Innenaufnahmen, da der Parkettboden durch die Aufnahmegeräte zerkratzt worden war.
LORIMARs Original-Zeichnungen und Skizzen dieses Drehorts sind für DFCF-Mitglieder im Bereich Serie - Produktionsbüro - Drehorte - Nordkalifornien einsehbar.
 
Für die verschiedenen Werbefotos zur Premiere der Serie benutzte LORIMAR Weingläser der japanischen Marke Sasaki. Ihr Modell "Wing" ("Flügel") mit einer Glashöhe von 17,15 cm wurde zwischen 1975 und 2005 hergestellt und hat eine mattierte stilisierte Taube am Glasfuß. Die Gläser sind am besten aus den Weinberg-Aufnahmen von JANE WYMAN in der Nähe des Gästehauses von Falcon Crest bekannt sowie aus den Bildern von ihr und ROBERT FOXWORTH am Pavillon und Laubengang, die von LORIMAR eigens hinter der Villa Miravalle auf Spring Mountain errichtet wurden.
Erstaunlicherweise wurden diese Gläser als Requisiten nur in einer einzigen Szene verwendet (Angie und Cole im Pavillon in # 004).
 
Für die Serie wurden Kulissen in Atelier 1 der BURBANK STUDIOS (heute WARNER BROS. STUDIOS) in Burbank, CA aufgebaut, die den Innenräumen der viktorianischen Villa (und ab Mitte der Staffel 2 auch der Front-Veranda) weitgehend entsprachen. Das Erdgeschoss des Herrenhauses ist im Wesentlichen identisch mit dem der echten Villa. Leichte Unterschiede liegen darin, dass vom Eingang drei Stufen ins Foyer führen und das Set der Eingangshalle (in beide Richtungen) breiter ist als in Wirklichkeit; in der Foyer-Kulisse fehlt die Toilette unter der Treppe; das Wohnzimmer-Bühnenbild ist in Nord-Süd-Richtung breiter, in der Ost-West-Ausdehnung jedoch kleiner als in der echten Villa; der kleine Turm an der Südseite fehlt in der Kulisse; die Wohnzimmerfenster nach Süden und Westen sind anders geformt (halbkreisförmiger Erker) als in Wirklichkeit. Die Außenaufnahmen auf Spring Mountain fanden zwischen 1981 und 1987 jeweils im Juli oder August statt. In den Episoden am Anfang einer jeden Staffel finden sich demzufolge wesentlich mehr Außenaufnahmen als im weiteren Verlauf.
 
Die weiteren Kulissen in den BURBANK STUDIOS befanden sich in anderen Ateliers, die meisten davon in 19 (insbesondere das Gioberti-Haus) und 19 A, welche beide ausschließlich für die Serie genutzt wurden.
LORIMARs Original-Zeichnungen vieler Kulissen sind für DFCF-Mitglieder im Bereich Serie - Produktionsbüro - Drehorte - Filmstudios - Innenkulissen einsehbar.
 

Ein weiterer wichtiger Drehort war das Weingut Stags' Leap im Napa Valley, CA. Von zentraler Bedeutung für die Serie sind die dort befindliche Auffahrt, die mit einem Requisiten-Tor aus Glasfaser / Plastik - dem Haupttor zu Falcon Crest - versehen wurde, und das Haupthaus, das in der Serie den Gioberti-Stammsitz darstellte. Für die Dreharbeiten vor Ort wurde eigens eine Requisiten-Tür mit dem Falkenwappen angebracht; ihre Anschlagseite ist umgekehrt zur wirklichen Tür. Die Innenaufnahmen hierfür fanden ebenfalls in den BURBANK STUDIOS statt; der Grundriss für die Kulissen wurde allerdings völlig anders gestaltet als der des wirklichen Hauses. Die Veranda und die Eingangstür wurden lediglich in 3/4-Größe nachgebaut, um die Darsteller nicht verloren wirken zu lassen.
LORIMARs Original-Zeichnungen und Skizzen dieses Drehorts sind für DFCF-Mitglieder im Bereich Serie - Produktionsbüro - Drehorte - Nordkalifornien einsehbar.
 
Nähere Informationen über diese und weitere Drehorte finden Sie in den diesbezüglichen Spezial-Clubmagazinen.
 
Im Weinanbaugebiet fanden Außenaufnahmen für # 001 bis einschließlich # 007 statt.
 
Informationen zu den Ereignissen im Leben der Charaktere in der Vergangenheit (vor 1981) sind in Form von Familienchroniken der Giobertis und Agrettis, familiäre Verbindungen in Form von Ahnentafeln hier erhältlich.
 
In den Staffeln 1 bis 4 (Original-Version) spricht JANE WYMAN - neben dem Sprecher ROY ROWAN - die Ankündigung der jeweils nächsten Folge am Ende jeder Episode.
 
CLU GULAGER und SAMANTHA EGGAR, die im Pilotfilm Chase und Maggie Gioberti spielten, wurden nicht mehr engagiert. Die neue Besetzung fiel auf ROBERT FOXWORTH und SUSAN SULLIVAN. Vor SUSAN hatte sich auch noch MARIAN McCARGO BELL, die Mutter von BILLY R. MOSES, um die Rolle der Maggie beworben. Doch die Produzenten hielten sie für zu alt; in Saison 5 wird sie in einer Gastrolle (Harriet Roberts) zu sehen sein.
 
Ursprünglich sollten Gus und Alicia Nuñez noch ein zweites Kind namens Lupe (10 Jahre alt) haben; diese Idee aus dem Vorläufer "The Vintage Years" wurde erst kurz vor Drehbeginn verworfen.
 
Gute Bekannte bei LORIMAR: Die Produktionsfirma engagierte bevorzugt "alte Hasen", mit denen sie gute Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht hatte. Von seiner früheren LORIMAR-Serie "Die Waltons" brachte EARL HAMNER dementsprechend weite Teile des Produktionsstabes mit zu "Falcon Crest", u.a. ERNIE WALLENGREN, KATHLEEN HITE, KATHARYN POWERS (Autoren), HARRY HARRIS, LARRY ELIKANN, MICHAEL PREECE (Regisseure) und SANDY COURAGE (Musik). Produzent BARRY STEINBERG (ab # 013) war vorher Leiter einer Produktionseinheit bei "Flamingo Road"; bei dieser LORIMAR-Serie arbeitete vorher auch ARCH BACON, der Leiter der Abteilung für Kunst und Bühnenbild.
 
Die Titelmelodie der Serie und die Hintergrundmusik zu # 001 stammt von dem bekannten Filmkomponisten BILL CONTI.
 
Das erste zentrale Element der Titelmusik ist an einen sehr kurzen Teil während des Anfangs des Klarinetten-Solos "E lucevan le stelle" ("Und es leuchteten die Sterne") angelehnt, die Arie der Figur Mario Cavaradossi im 3. Akt von GIACOMO PUCCINIs Oper "Tosca".
 
Die Premiere der Serie war zunächst auf 25.09.1981 terminiert. Ein Streik der Drehbuchautoren verhinderte die rechtzeitige Fertigstellung der Episoden, so dass das Debut auf 04.12.1981 verschoben wurde; es wurde beschlossen, die ersten sieben Folgen vollständig durch firmeneigene Autoren schreiben zu lassen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.
 
CBS bestellte zunächst den ursprünglichen Pilotfilm ("The Vintage Years") plus zwölf Episoden und behielt sich eine Option für weitere Folgen vor.
LORIMAR entwickelte mehr Episoden als ursprünglich von CBS bestellt für Saison 1, um vorbereitet zu sein, falls CBS die Staffel ausdehnen wollte. Konzepte für die folgenden Episoden wurden erstellt, aber ihre weitere Ausarbeitung eingestellt:

  • Versprechungen (Promises) - Drehbuch: GARNER SIMMONS; Regisseurin GWEN ARNER beauftragt; während Konzeption gestoppt
  • Und kein Tropfen wird geteilt (And Not a Drop to Share) - Drehbuch: MICHAEL MICHAELIAN (Bruder von KATHARYN POWERS) & MICHAEL SEVAREID; während Konzeption gestoppt
  • Die Belagerung (The Siege) - Drehbuch: LARRY ALEXANDER; während Konzeption gestoppt
  • Eine Frage der Jahre (A Question of Years) - Autor SCOTT HAMNER beauftragt; während Vorplanung gestoppt
  • Schatten (Shadows) - Autorin JOAN SCOTT beauftragt; während Vorplanung gestoppt
  • Der Lehrling (The Apprentice) - Autor RICHARD NELSON beauftragt; während Vorplanung gestoppt
  • Teile und herrsche (Divide and Conquer); Handlungsvorschlag
  • Leid und Leidenschaft (The Sorrow and the Passion); Handlungsvorschlag
  • Der Gefolgsmann (The Hireling); Handlungsvorschlag
 
Die in Europa im TV gesendeten Folgen laufen im Vergleich zum amerikanischen Original (TV-System NTSC) beschleunigt. Grund dafür ist der so genannte Telecine Transfer (die Übertragung) von Film auf PAL (europäisches TV-System).
Während beim Transfer auf NTSC keine Beschleunigung erfolgt, wird für den Transfer auf PAL das Bild aus technischen Gründen um 4 % beschleunigt, d.h. von den üblichen 24 fps (Bilder pro Sekunde auf Film) auf 50 Bilder pro Sekunde. Dadurch laufen die Episoden mit der 1,04-fachen Geschwindigkeit und sind dementsprechend in Europa - vor etwaigen Kürzungen oder Zensuren der TV-Sender - bereits 4 % kürzer. Dies ist so minimal, dass es bei den normalen Bewegungsabläufen so gut wie nicht auffällt.
 
 

 
 
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